April, April ? - Conficker-Hype lockt unangenehme Nachahmer

Bevorstehendes Update des allgegenwärtigen Conficker-Wurmes ruft Trittbrettfahrer auf den Plan.

03/31/2009 | Bochum 

Nach Einschätzung führender IT-Security-Experten wird der berühmt-berüchtigte Conficker-Wurm, der innerhalb der letzten Monate unzählige Rechner weltweit infiziert hat, am morgigen ersten April aktiv, um ein Update seiner Schadroutinen durchzuführen.

 

 

 

 

 

 

 

Die starke Medienpräsenz dieses Ereignisses ruft Trittbrettfahrer auf den Plan. Die Methode ist keine unbekannte, erhält aber im Fahrwasser der anstehenden Conficker-Aktivitäten neuen Aufwind. Mittels gezielt manipulierter Google-Ergebnisse sollen Anwender,die im Netz nach Informationen zu Conficker suchen, gezielt auf präparierte Webseiten gelockt werden. Dort lauern bereits Exemplare so genannter Scareware, also gefälschter Sicherheitssoftware, die dem Opfer suggeriert, dass dessen System verseucht sei. Gegen Zahlung eines als Registrierungsgebühr getarnten Geldbetrages wird Hilfe in Aussicht gestellt.

"Scareware ist eine der erfolgreichsten Maschen von Malwareautoren. Mit falschen Warnungen werden Nutzer zum Kauf und zur Installation von bestenfalls nutzlosen meist aber bösartigen Programmen verleitet", meint Ralf Benzmüller, Leiter der G Data Security Labs.

Die Experten der G Data-Security Labs raten allen Anwendern angesichtes der aktuellen Medienpräsenz des Conficker-Wurmes zu erhöhter Wachsamkeit. Sofern nicht bereits geschehen, sollte der Rechner nach Viren durchsucht werden. Zudem sollten alle verfügbaren Microsoft-Updates eingespielt werden, um bereits bekannte Sicherheitslücken des Systems umgehend zu schließen.

 


Thorsten Urbanski