Eine Falschmeldung sorgt für Sorge bei Eltern

G Data gibt Entwarnung für die App "Talking Angela"

03/10/2014 | Bochum 

Im Internet kursiert ein „Hoax“ über die Smartphone-App „Talking Angela“, die angeblich Kinder ausspionieren soll. Ein „Hoax“ ist eine Falschmeldung, die sich über E-Mail, Instant Messenger oder soziale Netzwerke verbreitet. Da diese Meldungen meist eher in einem privaten Umfeld verbreitet werden, werden diese häufig für wahr gehalten und weiter verbreitet. Über die App wird behauptet, sie sei von einem Pädophilen in den USA gehackt worden, der dadurch Kinder ausspionieren kann und Zugriff auf alle Daten auf dem Smartphone hätte. G Data gibt besorgten Eltern Entwarnung und klärt über diese Meldung auf.

 

Was ist „Talking Angela“?

„Talking Angela“ ist eine App für Android und iOS. In der App sitzt eine Cartoon-Katze namens Angela in einem Straßencafé in Paris. Der Anwender kann mit der Katze interagieren, sie streicheln, ihr Aussehen verändern oder mit ihr chatten. Themen sind dabei beispielsweise Hobbys, Schule oder Tiere. Die App wurde mittlerweile über 57 Millionen Mal heruntergeladen.

 

Ein „Hoax“ verbreitet sich

Zahlreiche Nutzer sind besorgt, ob die Warnungen über die App „Talking Angela“ stimmen, die sich insbesondere über Facebook rasant verbreiten. Laut diesen Warnungen stecke hinter der App ein 67-Jähriger Kinderschänder, der mit der Anwendung Kinder ausspioniere und Daten vom Handy der Opfer klauen würde. Insbesondere bei Facebook verbreiten sich solche „Hoax“ wie ein Lauffeuer. Nutzer glauben häufiger Meldungen, da sie meist von Freunden geteilt werden. So kann aus einem Scherz schnell Ernst werden. 

 

Kinder nicht in Gefahr

Eltern brauchen sich in diesem Zusammenhang nicht um ihre Kinder zu fürchten. Die App „Talking Angela“ ist absolut harmlos. Dennoch sollten Eltern generell ein wachsames Auge auf die Apps haben, die auf dem Smartphone des Kindes installiert sind. Unterstützt werden Eltern dabei von der G Data Internet Security für Android. Die Security App schützt vor schädlichen Anwendungen, den fatalen Folgen eines Geräteverlusts und anderen Gefahren und bietet mit der integrierten Berechtigungskontrolle eine Übersicht über die Befugnisse aller installierten Applikationen.

 


Christian Lueg