Fritzbox noch immer gefährdet

G Data empfiehlt die Passwörter zu ändern.

03/27/2014 | Bochum 

Die Sicherheitslücken in den Fritzbox-Routern von AVM sind inzwischen geschlossen. Dennoch ist die Gefahr, Opfer von Cyberkriminellen zu werden, noch immer vorhanden. Anwender, die bereits das Update installiert haben, sollten vor zukünftigen Angriffen geschützt sein. Aber möglicherweise sind Angreifer bereits auf die Fritzbox gelangt und haben Zugangsdaten abgegriffen. G Data rät seinen Kunden, alle Passwörter zu ändern, die auf dem Router gespeichert sind.

 

Passwörter ändern

Anwender sollten am besten noch heute alle Passwörter, die auf dem Router gespeichert sind und waren, ändern. Die Passwörter können ganz einfach über die Konfigurationsoberfläche der Fritzbox geändert werden. Ganz wichtig ist die Änderung des Kennworts für Voice-over-IP. Dadurch können Cyberkriminelle teure Auslandsgespräche führen und den Opfern eine horrende Telefonrechnung und viel Ärger bescheren.

Falls Internetnutzer das aktuelle Update für die Fritzbox noch nicht installiert haben oder nicht wissen, wie sie die Benutzeroberfläche aufrufen, hat AVM hier eine Anleitung bereitgestellt: 
http://www.avm.de/de/Sicherheit/hinweis.html?linkident=grafik

 

Unter Internettelefonie und Eigene Rufnummer finden Sie die angelegten Rufnummern. Klicken Sie rechts auf den Button mit dem Block und Stift und ändern Sie das Kennwort für die Rufnummern.

 

Ändern Sie vorsorglich das Zugangspasswort auf Ihre Fritzbox. Klicken Sie dazu in der Navigationsleiste links auf System und dann auf Fritz!Box-Kennwort. 

 

Auch das WLAN-Passwort sollte geändert werden. Anwender sollten ein Passwort mit mindestens zwölf Zeichen verwenden, das aus Zahlen und Buchstaben besteht.


CL