Gefährliche Sicherheitslücke in Routern und Modems von Cisco

Internetnutzer sollten ihre Geräte überprüfen, ob diese von Cisco stammen.

07/18/2014 | Bochum 

Neun Modelle des Herstellers Cisco sind anfällig für eine Sicherheitslücke. Angreifer können über das Internet Zugriff auf das Gerät erlangen und Schadcode ausführen. Cisco hat bereits reagiert und ein Update veröffentlicht. Bisher soll die Lücke noch nicht von Kriminellen ausgenutzt worden sein. Der Hersteller empfiehlt Nutzern, ihren Provider zu kontaktieren, damit das Update zügig eingespielt wird. Deutsche Provider haben auch Geräte von Cisco im Einsatz, jedoch sind diese häufig nicht auf den ersten Blick als Cisco-Geräte erkennbar. Germansicherheit empfiehlt Internetnutzern die Unterseite des Modems oder Routers zu überprüfen. Dort ist ein Schild angebracht, worauf erkennbar ist, ob das Gerät von Cisco stammt.

Welche Modelle sind betroffen?

DPC3212 VoIP-Kabelmodem

DPC3825 Modem-Router

EPC3212 VoIP-Kabelmodem

EPC3825 Modem-Router

DPC3010 Kabelmodem

DPC3925 Modem-Router

DPQ3925 Modem-Router

EPC3010 Kabelmodem

EPC3925 Modem-Router

 

Die Geräte sind unter anderem bei Kunden von Kabel Deutschland, Unitymedia, Kabel BW und lokalen Kabelnetzbetreibern verbreitet. 


cl