2012: Gute Vorsätze für einen sicheren PC

G Data gibt Anwendern Tipps für eine effektive Absicherung gegen Online-Bedrohungen

12/28/2011 | Bochum 

Weniger Stress oder mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, gute Vorsätze haben viele für das neue Jahr. Häufig vergessen wird dabei allerdings die Absicherung des eigenen Computers, wodurch Cyber-Kriminelle leichtes Spiel haben, wenn sie Nutzer angreifen. So nutzen die Täter ungeschlossene Sicherheitslücken aus, die durch veraltete Software oder die versäumte Installation von verfügbaren Programm-Updates entstehen. G Data rät Internetnutzern daher, ihren PC für das nächste Jahr auf den neuesten Stand zu bringen und gibt Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung des Sicherheits-Vorsatzes.

 

 

Internetnutzer sollten auch im nächsten Jahr auf eine umfassende Absicherung ihres PCs setzen, da Cyber-Kriminelle auch 2012 wieder verstärkt aktiv sein werden“, erklärt Eddy Willems, IT-Sicherheitsexperte und G Data Security Evangelist. „Gerade veraltete Programme sind ein beliebtes Einfallstor für die Täter, da diese oftmals große Lücken für Angriffe und Schadprogramme bieten. Nutzer sollten ihr System daher auf dem aktuellsten Stand halten und Programme, für die keine Updates mehr bereitsgestellt werden, entfernen. Um sich umfassend abzusichern, sollten Anwender außerdem eine effektive Sicherheitslösung einsetzen.“

 

 


G Data Sicherheitstipps für das neue Jahr

  • Betriebssystem und installierte Software (u.a. Browser, E-Mail-Programm und pdf-Reader) sollten durch das Einspielen von Service Packs, Patches und Updates immer auf dem neuesten Stand sein. Veraltete Programme, für die kein Hersteller-Service mehr existiert, sollten umgehend entfernt und ggf. durch eine neue Version ersetzt werden.
  • Anwender sollten eine umfassende Sicherheitslösung einsetzen, welche neben einem Virenscanner auch eine Firewall, Spam- und einen Echtzeitschutz umfasst. Diese sollte mit Hilfe von Programm- und Virensignaturupdates immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden.
  • Browser-Cookies, der Verlauf und Webformulardateien sollten nach jeder Internetsitzung gelöscht werden, da sie Daten vom Surfverhalten aufzeichnen. Eine Konfiguration für die automatische Entfernung kann in den Browser-Einstellungen vorgenommen werden. Einige Browser bieten auch einen privaten Modus an, in dem die meisten temporären Dateien nach der Browsersitzung gelöscht werden.
  • Die Funktion „Passwörter speichern“ sollte im Browser generell deaktiviert sein. Passwörter, die dort bereits gespeichert sind, sollten gelöscht werden. Über die Browser-Einstellungen können alle Webseiten mit gespeicherten Kennwörtern eingesehen und gelöscht werden. 
  • Ein Backup sichert alle wichtigen Daten für den Fall einer Infizierung oder eines Systemcrashs. Durch ein Systemabbild lässt sich außerdem die ganze Festplatte mit allen installierten Programmen sichern. Umfassende Security-Lösungen sind häufig mit einem entsprechenden Modul ausgestattet.
  • Anwender sollten zusätzlich darauf achten, mit eingeschränkten Nutzerrechten zu surfen. Über die Systemsteuerung lassen sich Rechte und Nutzerkonten einfach verwalten. Wer Windows neu installiert, kann schon bei der Installation ein entsprechendes Profil anlegen.

Kathrin Beckert