Sicherheitslücke im Internet Explorer 8

Der Browser sollte im Moment nicht genutzt werden

05/26/2014 | Bochum 

Eine Sicherheitslücke ist für den Internet Explorer 8 publik geworden. Die Schwachstelle erlaubt es Cyberkriminellen Schadcode im Browser auszuführen. Es genügt dabei, dass der Nutzer eine manipulierte Internetseite besucht. Microsoft ist über die Lücke bereits seit Oktober 2013 informiert. Bisher, so das Redmonder Unternehmen, wurde die Sicherheitslücke noch nicht ausgenutzt. Es soll jedoch ein Patch in Arbeit sein. Germansicherheit empfiehlt Anwendern auf eine aktuelle Version des Internet Explorers zu wechseln oder einen alternativen Browser wie Firefox oder Chrome zu verwenden.

Internet Explorer 8 verbreitet

Zahlreiche Internetnutzer greifen noch immer auf den Internet Explorer 8 zurück. Laut einer Statistik von StatCounter nutzten im März 2014 6,2 Prozent der Anwender den Browser. Spitzenreiter war Chrome ( Version 33) mit 35,1 Prozent Marktanteil. Den aktuellen Internet Explorer 11 hatten demnach 8,27 Prozent der Nutzer im Einsatz. 

 

Browser-Version nicht weiter verwenden

Microsoft hat eine Alternative für erfahrene PC-Nutzer angegeben, dass auch die Sicherheitsstufe der Internet-Zone im IE 8 auf "hoch" zu stellen. Zudem sollten  Anwender den Internet Explorer so einstellen, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Warnung erscheint. Active Scripting lässt sich auch in den Sicherheitszonen Internet und lokales Intranet deaktivieren.  Der Alternativ-Weg bringt  jedoch für das alltägliche Surfen einige Einschränkungen mit sich.

Der sicherste Weg ist die Nutzung eines anderen Browser. G DATA und Germansicherheit empfehlen Internetnutzern auf eine aktuelle Version des Internet Explorers zu wechseln oder einen alternativen Browser wie Firefox oder Chrome zu verwenden. Der Alternativ-Weg den Microsoft vorschlägt bringt für das alltägliche Surfen einige Einschränkungen mit sich.


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